oberflächenbehandlung

OPTIMIERUNG DER PRODUKTEINGENSCHAFTEN DURCH DIE PASSENDE OBERFLÄCHENBEHANDLUNG

Durch die passende Oberflächenbearbeitung werden die Eigenschaften der Produktoberfläche verbessert. Durch eine Oberflächenvergütung lassen sich Korrosionsschutz oder Verschleißschutz erreichen. Je nach gewünschtem Einsatz bieten sich unterschiedliche Verfahren an, die eine funktionale Änderung der Oberflächeneigenschaft bewirken.

 

Grundsätzlich lassen sich durch die richtige Wahl von Ausgangsstoff und darauffolgender Oberflächenvergütung Produkte erstellen, die einerseits über eine bestimmte Eigenschaft des Grundkörpers verfügen – beispielsweise geringes Gewicht – und andererseits durch die Oberflächenvergütung trotz des geringen Gewichts eine hohe Festigkeit und entsprechenden Schutz vor Korrosion oder Verschleiß besitzen.

 

WIR KÜMMERN UNS UM DIE ABWICKLUNG - SIE ERHALTEN IHR FERTIGES PRODUKT

Mit Oberflächenveredelungen, die wir nicht selbst durchführen, werden unsere DIN EN ISO 9001:2008-zertifizieren Partnern beauftragt, mit denen wir seit Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Der Vorteil für Sie: wir kümmern uns um die Abwicklung - Sie erhalten Ihr fertiges Produkt.

 

FOLGENDE OBERFLÄCHENVEREDELUNGEN WENDEN WIR REGELMÄSSIG AN:

  • KOLSTERISIEREN: Das Kolsterisieren ist das Oberflächenhärten von austenitischen, rostfreien Stählen ohne die Korrosionsbeständigkeit zu verlieren. Hierbei werden die zwar korrosionsarmen, aber verschleißanfälligen Stähle durch Einbringen von Kohlenstoff in die Oberfläche gehärtet.
  • ELOXIEREN: Das Eloxal-Verfahren (elektrolytisch oxidiertes Aluminium) ist eine Methode der Oberflächentechnik zur Erzeugung einer oxydischen Schutzschicht auf Aluminium. Dabei wird die Schutzschicht nicht auf dem Werkstück aufgebracht, sondern durch Umwandlung der obersten Metallzone gebildet. Es entsteht eine 5 bis 25 Mikrometer dünne Schicht, die sehr gut vor Korrosion schützt.
  • VERGÜTEN: Das Vergüten von Stahl ist eine kombinierte Temperatur-Behandlung eines Bauteils. Die Teile werden zunächst rasch erhitzt, schnell wieder abgekühlt und abschließend wieder angelassen, also erneut erhitzt. Ziel dieser Wärmebehandlung ist ein Bauteil mit hoher Festigkeit und Steckgrenze, sowie einer großen Zähigkeit (Bruchdehnung).
  • NITROCARBURIEREN (Salzbadnitrieren): Bei der Salzbadnitrierung nach dem Tenifer®-Verfahren erreicht man Nitrierhärtetiefen von 10-30 µm und eine dünne verschleißfeste Randschicht mit mausgrauer Farbe. Durch diese Wärme-Behandlung werden ein verbessertes Verschleiß-Verhalten und eine sehr hohe Korrosions-Beständigkeit erreicht, wodurch die Lebenserwartung der Bauteile erheblich verlängert wird.
  • EINSATZHÄRTEN: Beim Einsatzhärten werden Bauteile durch das Einbringen von Kohlenstoff (Aufkohlen) und anschließenden Härten und Anlassen mit einer harten und verschleißfesten Randschicht versehen. Es besteht die Möglichkeit, die Bauteile partiell zu schützen, damit diese Bereiche anschließend noch mechanisch bearbeitet werden können.
  • SANDSTRAHLEN: Beim Sandstrahlen wird die Werkstückoberfläche von Zunderrückständen (Oxidationsverschleiß) nach dem Härten, oder von Rost und Lackrückständen  gereinigt. Man erreicht hierdurch eine optimale Oberfläche für nachfolgende Lack- oder galvanische Beschichtungen.
  • GLEITSCHLEIFEN: Beim Gleitschleifen werden die zu bearbeitenden Werkstücke zusammen mit Schleifkörpern und meist einem Zusatzmittel in wässriger Lösung als Schüttgut in einen Behälter gegeben. Durch eine oszillierende oder rotierende Bewegung des Arbeitsbehälters entsteht eine Relativbewegung zwischen Werkstück und Schleifkörper, die einen Materialabtrag am Werkstück, insbesondere an dessen Kanten, hervorruft. Oberflächenbild der Werkstücke, Rauigkeit, Materialabtrag und Entgratleistung lassen sich durch die eingesetzten Maschinen und Werkzeuge nahezu beliebig variieren.

 

Weitere Oberflächenveredlungen bieten wir Ihnen gerne auf Anfrage an.

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