drahterodieren

VORTEILE:

  • Bearbeitung aller leitfähigen Materialien – unabhängig ihrer Härte
  • Hochpräzise und saubere Schnitte
  • Auch bei großen Materialdicken extrem geringe Schnittbreiten
  • Extrem hohe Maßhaltigkeit und Formgenauigkeit

 

HOCHPRÄZISE SCHNITTE UNABHÄNGIG VON DER HÄRTE DES MATERIALS

Das Drahterodieren erlaubt das Schneiden von allen leitfähigen Materialien – unabhängig von ihrer Härte. Die dabei vorgenommenen Schnitte sind hochpräzise.

Beim Drahterodieren – auch Drahtschneiden oder Schneideerodieren genannt – wird ein Werkstück (negativ geladen) mit Hilfe eines dünnen elektrisch positiv geladenen Metalldrahts nach dem Prinzip des Funkenerodierens abgetragen.

 

Hierbei bildet sich an der Stelle, an der der Draht die geringste Entfernung zum Werkstück hat, ein Feld, in dem geladene Ionen stark beschleunigt werden. In dem sich bildenden ionisierten Kanal kollidieren die Ionen und sorgen für sehr hohe Temperaturen weit oberhalb des Siedepunktes des Materials (über 8.000° C), so dass an den Stellen des Werkstücks in unmittelbarer Nähe Gasblasen entstehen. Nun wird der Stromfluss unterbrochen und die Temperatur sinkt somit schlagartig wieder – worauf hin die Gasblasen implodieren. Bei der Implosion werden nun Teile des Materials aus dem Werkstück herausgesprengt.

 

Diese Vorgänge finden mit Frequenzen von bis zu 30 kHz statt. Der verwendete Draht ist in der Regel aus Messing, Kupfer, Wolfram oder Stahl, teilweise mit Zink beschichtet und teilweise auch noch thermisch behandelt.

 

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DIETL Technische Spezifikationen
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